RICHTIG LÜFTEN

Wissen Sie, wie man richtig lüftet?

Bau- und Wohnfeuchtigkeit – was kann man tun?
Baufeuchtigkeit ist kein Problem der heutigen Zeit, früher wurde nur langsamer gebaut. Den Rohbau ließ man überwintern und vor dem Einzug wurde eine Austrocknungszeit eingehalten. Die Heizanlagen waren überdimensioniert ausgelegt und die undichten Fenster sorgten für eine Austrocknung durch den kontinuierlichen Luftwechsel.
Heute verlangt der Gesetzgeber durch die Wärmeschutzverordnung nahezu 100 %ige Luftdichtigkeit der Gebäudehülle und Fenster. Aus diesem Grunde ist das richtige Lüften immer wichtiger geworden, um die Schäden am Gebäude zu verhindern.

Sieben Regeln zum Lüften und Heizen

  1. Alle benutzten Räume, regelmäßig mehrmals am Tag lüften (3 – 4 Mal am Tag).
    Dazu alle Fenster ganz öffnen, damit sich der Luftaustausch schnell vollziehen kann.

  2. Stoßlüften, d.h. 5 bis max.10 Minuten. Diese Zeit reicht, um die feuchte Raumluft durch kalte,
    aber trockene Frischluft zu ersetzen. Längeres Lüften führt nur zum Auskühlen Wände.

  3. Dauerlüftung durch gekippt Fenster bedingt das Auskühlen der Wände und erhöht während
    der Heizperiode nur die Heizkosten!

  4. Während des Lüftens können die Thermostatventile an den Heizkörpern mit einem Tuch
    abdeckt werden, um sie über die niedrige Temperatur der einströmenden Frischluft zu täuschen.
    Die Ventile machen sonst voll auf.

  5. Der Heizkörper sollte auch in wenig benutzten Räumen niemals abgestellt werden, stellen Sie
    den Heizkörper auf „1″!

  6. Größere Wasserdampfmengen bereits beim Entstehen gezielt weglüften. Nach dem Baden Fenster auf,
    damit sich der Wasserdampf erst gar nicht in der Wohnung ausbreiten kann.

  7. Trocknen Sie keine Wäsche in der Wohnung! Dafür gibt es entsprechende Räume im Keller.